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Aracelys hat zu euch gefunden :)

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  • Aracelys hat zu euch gefunden :)

    Seid gegrüßt,

    ich bin seit heute also auch unter euch und freue mich schon sehr darauf euch alle kennen zu lernen. Mein Name ist natürlich nicht Aracelys aber irgendwas muss man sich ja ausdenken. Aracelys ist die Mayagöttin des Streites und die Kurzbedeutung des Namens ist "die Kratzbürste". Ich dachte das passt ganz gut zu mir Aber habt jetzt bitte keine Angst vor mir. Normalerweise bin ich immer sehr freundlich zu meinen Mitmenschen.

    Ich bin noch ganz neu im LARP-Geschehen und muss mich erst einmal rein fuchsen. Ich würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere deshalb die Mühe machen würde, mich für die erste Zeit erstmal an die Hand zu nehmen, damit ich lernen kann wie das hier alles funktioniert...Ich habe noch nicht mal ein Kostüm... Und schüchtern bin ich auch noch..herrje, wo soll das nur hinführen?

    Ich kenne Rollenspiele bisher nur vom PC, fand es aber schon immer mega cool, dass es Gruppen gibt, die sowas im realen Leben nachstellen.

    Das soll es erstmal von mir gewesen sein. Ich freue mich auf ein baldiges Miteinander!

  • #2
    AW: Aracelys hat zu euch gefunden

    Hallo Aracelys,

    willkommen im Traumschmiede-Forum. Wenn du aus der Leipziger Gegend kommst, bist du hier auf jeden Fall schonmal richtig

    Du schreibst, du bist noch ganz neu im Larp und kennst Rollenspiele bisher nur vom PC --> heißt also, an einem Liverollenspiel direkt hast du noch gar nicht teilgenommen?

    Tja, wo fängt man da am besten an. Also ich unterteile die Infos mal in KONTAKTE und TERMINE...


    Wenn du KONTAKTE zu anderen Liverollenspielern suchst, ist dieses Forum hier wie gesagt schonmal der richtige Weg. Als Verein für Tisch- und Liverollenspiel gibt es in Leipzig den "Spielraum LE e.V.". Wir haben mehrere Larp-Projekte, die jeweils ein bestimmtes ausgedachtes Fantasy-Land bespielen: Rawald, Valador und die Freie Silbermark. Daneben gibt es noch ein auf Cthulhu basierendes Larp-Projekt des Kunstfreunde-Projektes, dass in den 1920er-Jahren spielt, sowie zwei Vampire-Live-Projekte.

    Infos zu diesen Projekten findest du auch hier im Forum, z.B. unter diesem LINK

    Rawald veranstaltet übrigens im Oktober ein Con.

    Ansonsten treffen sich mehr oder weniger regelmäßig Larper zum Training mit Polsterwaffen, nähere Infos dazu unter diesem LINK Da kann man natürlich auch hingehen, wenn man nicht mitkämpfen möchte, sondern einfach nur Leute kennenlernen will. Kann aber sein, dass wegen Urlaubszeit usw. nicht an jedem Wochenende jemand dort ist. Am besten einfach mal im Forum unter dem oben genannten Link in die Runde fragen.

    Ungefähr einmal monatlich veranstaltet der Spielraum außerdem einen Rollenspiel-Brunch, nähere Infos unter diesem LINK Das ist zwar mehr für Tischrollenspiel gedacht, aber zum Kontakte knüpfen vielleicht auch nicht schlecht.

    Ansonsten gibt es noch an (fast) jedem 7. des Monats den Rollenspiel-Stammtisch, der ebenfalls eine Initiative unseres Vereins ist. Infos unter diesem LINK



    Wenn du TERMINE von Larpveranstaltungen suchst, wirst du u.a. hier fündig werden:

    Viele der hiesigen Orgas (also die Leute, die Larp-Cons veranstalten) veröffentlichen ihre Veranstaltungen im Conorganizer, wo man sich bei Interesse dann auch gleich dafür anmelden kann. Mittlerweile wird der Conorganizer aber auch von Orgas aus anderen Gegenden Deutschlands genutzt: http://conorganizer.ivannar.net/

    Außerdem findest du Termine in unserer Gegend auch im Veranstaltungskalender der Gugelgilde, der auch regelmäßig aktualisiert wird: http://www.gugelgilde.de/veranstaltungen/ Die Gugelgilde ist unser befreundeter Rollenspielverein aus Dresden.

    Und ansonsten im deutschlandweiten Larpkalender: http://www.larpkalender.de/


    Soweit erstmal von mir. Sicher kann man noch das eine oder andere ergänzen. Frag einfach nach
    sigpic

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    • #3
      AW: Aracelys hat zu euch gefunden

      Achso, was die Gewandungsfrage angeht: Für einen schnelleren Einstieg ins Hobby und wenn man noch keine eigene Gewandung hat, kann man sich für so eine Larp-Veranstaltung auch als NSC anmelden. Das bedeutet Nicht-Spieler-Charakter, wobei man damit Teilnehmer bezeichnet, die durchaus mitspielen, aber mit einem Charakter, der von der Orga vorgegeben bzw. abgesprochen wird. Man ist sozusagen ein Statist, der das bespielte Land mit zum Leben erweckt. Die Orgas haben in der Regel einen mehr oder weniger großen Fundus an Gewandungsteilen, wo man dann als NSC auch was gestellt bekommen kann. Muss dann halt im Vorfeld mit der Orga besprochen werden.
      sigpic

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      • #4
        AW: Aracelys hat zu euch gefunden

        Huh, das sind aber viele Infos auf einmal ^^ Ich hab so viele Fragen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich fange einfach mal mittendrin an:

        Muss man sich eigentlich für eine Gruppe entscheiden oder kann man in mehreren sein? Und du hast ja geschrieben, dass man auch einfach mal so zu einer Con gehen kann. Wäre das dann ungebunden? Also ohne Gruppe sozusagen? Heißt das, man kann auch ganz ohne Gruppe zu den Cons? Wäre das denn empfehlenswert?

        Was wäre denn im Bereich des Möglichen? Ich meine, 'ne Elfe und 'nen Krieger kennt man ja, aber was ist mit Geistern zum Beispiel? Muss man viel Schauspielerisches Talent besitzen? Ich habe bisher nur ganz winzige Berührungspunkte gehabt, nämlich, wenn ich auf Mittelalterstadtfesten mit meinen Leuten verkleidet rumgerannt bin. Ob das aber viel mit LARP zu tun hatte ist fraglich...

        Richtig lustige Frage: Darf man sein Haustier (in diesem Fall 'nen kleinen Hund) mitnehmen und könnte der dann auch was spielen? Natürlich nur auf kleinen Veranstaltungen, weil es sonst viel zu viel Stress für ein Tier wäre...Aber so als witziger Gag ^^ Und so müsste er nicht immer zu wem anders gehen, wenn ich nicht da bin.

        Seid ihr alle in verschiedenen Gruppen und kennen sich die Gruppen gut untereinander?

        Kann man auf dem Schlachtfeld auch einfach die Entscheidung treffen, das Ufer zu wechseln und sich mit dem Gegner zu verbünden? Inwiefern hat man da Spielraum?

        Darf man verschiedene Charaktere besitzen? Und wie würde man das mit dem Wechseln dann machen? Am besten vor der Con schon entscheiden, welchen man nimmt, oder? Oder kann man auch vor Ort nochmal wechseln (z.B. Wenn der Charakter sowieso getötet wurde)?

        Was passiert denn, wenn ich nur einen Charakter habe und ich sterbe? Muss ich dann Heim fahren? Ist die Con dann für mich gelaufen?

        Wie viele Gruppen gibt es denn in Leipzig und wie unterscheiden die sich? Wo soll man denn da nur hingehen? Oder doch lieber allein durch die Cons ziehen? Ist auch doof oder? Ich will ja schon eher außerhalb der Cons die Kontakte knüpfen und auch halten. So oft sind ja bestimmt auch keine Cons...

        Wo schläft man auf so einer Con? Kann man ein ganz einfaches Zelt mitbringen? Passt ein einfach Zelt überhaupt ins Bild? Oder sollte man sich da zumindest 'nen passenden Überwurf basteln? oder schläft man dann bei der Gruppe in einen Großzelt?

        Was macht man, wenn keine Cons sind? Wie oft trifft man sich da, falls man in einer Gruppe ist? Und was macht man da so (mal abgesehen vom Basteln, das ist mir schon klar ^^)

        Geht denn wer von euch dieses WE zur Veranstaltung Auenhain? Ich steige noch gar nicht durch um was es da überhaupt geht, würde es mir aber mal anschauen wollen.

        Viele Grüße
        eure Neulingline

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        • #5
          AW: Aracelys hat zu euch gefunden

          Ui, das sind aber auch ganz schön viele Fragen. Am besten kann man sich darüber wahrscheinlich von Angesicht zu Angesicht unterhalten, dann entfällt das viele Tippen Aber da es hier ein Forum ist, versuch ich mal, auf ein paar Fragen eine Antwort zu geben oder eine Meinung zu äußern.

          SC = Spieler-Charakter:
          - ein Charakter, den du dir selber erstellst
          - dabei bist du relativ frei
          - es kann aber sein, dass auf einem Con nur bestimmte Charaktere zugelassen sind (z.B. DSA-Cons, wo man einen Charakter spielen muss, der auch aus der DSA-Welt stammt)
          - eine SC-Rolle spielst du in der Regel das ganze Con über

          NSC = Nicht-Spieler-Charakter:
          - wird von der Orga vorgegeben bzw. mit ihr abgesprochen
          - meist ein Charakter aus dem Land, das von der Orga auf deren Cons bespielt wird
          - dadurch etwas eingeschränkter in der Rollenwahl, aber andererseits gibts ja auch total unterschiedliche NSC-Rollen, z.B. einfacher Bauer, Krieger, Magier, Elb, Adliger usw.
          - es gibt Festrollen, die du das ganze Con über spielst, und Springer-Rollen, wo man während des Cons zwischen verschiedenen Rollen wechselt. Manchmal sind es nur zwei verschiedene Springerrollen, manchmal auch mehr. Ist z.B. dann nötig, wenn die Orga/Spielleitung für einen Angriff auf das Dorf oder einen Überfall einfach viele Leute benötigt.


          Charakter-Tod:
          - In der Regel kommt es eher selten zum Charakter-Tod. Hängt auch von der Art des Cons ab. Wenn es sehr kampflastig ist, kann es schon passieren, dass ein Charakter schwer verletzt wird und er stirbt.
          - Es gibt unterschiedliche Regeln dazu, nach wievielen Wunden ein Charakter stirbt. Bei Anwendung der Opferregel entscheidet der Spieler selbst, ob sein Charakter stirbt oder nicht (z.B. schwerverletzt überlebt).
          - NSC-Rollen sind meist noch ein Sonderfall gegenüber SC-Rollen. D.h. hier kann es z.B. passieren, dass getötete Charaktere zwar aus dem Spiel ausscheiden, aber in einer weiteren Angriffswelle mit einer weiteren NSC-Rolle nocheinmal mit dabei sind. Das kann z.B. dann sein, wenn man die Angreifer nicht so individuell als Rolle gestaltet, sondern alle z.B. nur als Zombies erkennbar sind. Da kommt dann einfach derselbe NSC als Zombie noch einmal.
          - Wenn ein Spieler-Charakter stirbt, muss man dann mit der Orga/Spielleitung absprechen, ob man einen anderen eigenen Charakter weiterspielen kann oder ob man für den Rest des Cons eine NSC-Rolle übernimmt (kann auch ganz spannend sein).


          Schlachten:
          - Es gibt spezielle Schlachten-Cons. Dazu kann ich dir nicht wirklich viel sagen.
          - Aber auch auf anderen Con-Arten kann es zu Kämpfen und Schlachten kommen.
          - Wenn du einen SC spielst, spielst du eben diese eine Rolle. Solltest du tatsächlich auf einer der beiden Seiten an einer Schlacht teilnehmen, wäre es natürlich möglich, überzulaufen. Dann muss dir aber klar sein, dass es immer noch derselbe Charakter ist. Und es wäre wohl nicht sehr gut, wenn du dann als Verräter oder Überläufer deinen ehemaligen Kameraden in die Hände fallen solltest.


          Erster Charakter:
          - Auf mein erstes Con bin ich allein als Spieler gefahren. Es war vielleicht nicht das beste Con, was ich erlebt habe, aber es hat mir gefallen und ich hab anschließend mit Larp weitergemacht. Es war ein ganz einfacher Charakter, ein Holzfäller, der in die Wirren des Krieges zwischen zwei verfeindeten Ländern geraten ist.
          - Es gibt sowohl den Ratschlag, zunächst mal als NSC auf ein Con zu fahren, weil man da: Ausrüstung/Gewandung bekommen kann von der Orga, man gleich Anschluss an andere NSCs findet, die einen auch mal an die Hand und was erklären können, man verschiedene Rollen als Springer ausprobieren kann, weil es preiswerter ist usw.
          - Es gibt aber auch den Ratschlag, ruhig auch als SC zu starten, weil man da halt das spielen kann, auf das man immer schon mal Lust hatte, weil einem die Orga keine Vorgaben macht und man entsprechend nicht an Anweisungen gebunden ist, sondern einfach denn Plot verfolgen und sich daran beteiligen kann.
          - Das muss man dann einfach selber entscheiden.
          - Als SC wirst du womöglich deinen ersten Charakter auch gar nicht nochmal spielen, sondern nur das eine Mal und dir fürs nächste Con einen anderen Charakter überlegen. Oder den Charakter beibehalten und weiterentwickeln. Auch das kann man so oder so machen. Im Prinzip kann man auf jedes Con mit einem neuen Charakter fahren. Oder seinen Charakter über mehrere Cons spielen. Oder einen alten Charakter mal wieder aus der Mottenkiste holen, wenn man zwischendurch was anderes gespielt hat und mal wieder ein bisschen Abwechslung will.


          Gruppen:
          - Auf mein zweites Con bin ich mit einer Spielergruppe gefahren, eine Nordmann-Gruppe, und dann auch immer mal wieder. Und zwischendurch auch mal allein mit anderen Charakteren. Wie es sich eben ergibt.
          - Es gibt im Leipziger Raum sicher mehrere Larpgruppen. Neben der Nordmann-Gruppe (Åsländer) fällt mir aktuell noch eine Asia-Gruppe ein, eine Kriegergruppe (die Bretonen, falls die noch existieren), die Frontsac-Gruppe (ein Adliger mit seinen Kriegern, Knechten, Mägden usw.). Und sicher noch andere, da können vielleicht andere Forenleser noch besser weiterhelfen.
          - Der Vorteil so einer Gruppe ist: Man hat als Neuling gleich Anschluss auf einem Con, man kann sich das eine oder andere Gewandungs- oder Ausrüstungsteil oder eine Larp-Waffe mal ausleihen und man ist eigentlich immer "mitten drin" auf einem Con (solange es gruppenintern nicht ins OT abdriftet). Der Nachteil ist, dass man sich halt mit seinem Charakter-Hintergrund anpassen muss an die Gruppe und bestimmte Charakter-Konzepte in der Gruppe nicht wird umsetzen können.


          Übernachtungen:
          - Sind so verschieden wie die Cons auch.
          - Es gibt Cons, wo nur gezeltet wird. Dann muss man als Spieler in der Regel sein eigenes Zelt mitbringen. Oder man findet im Vorfeld jemanden, wo man mit im Zelt schlafen kann. Als NSC gibts da ggf. noch die Möglichkeit, dass die Orga ein oder mehrere Zelte zum Übernachten zur Verfügung stellt. Ob man sein Zelt innen IT herrichtet oder OT lässt, bleibt auf den meisten Cons jedem selbst überlassen. Wenn es IT ist, wird man halt beim Betreten nicht so aus dem Spiel gerissen und kann es im Idealfall sogar mit bespielen, also andere Teilnehmer hineinbitten, um mit ihnen Dinge zu bereden oder Pläne zu schmieden oder was auch immer.
          - Auf anderen Cons gibts auch feste Unterkünfte (Jugendherberge, Ferienhäuser, Finnhütten, Heuboden, Schullandheim, Burgen, ...). Entweder für alle, oder man hat die Wahl, ob man im Zelt schläft (ggf. etwas günstiger) oder im Haus o.ä. übernachtet (und dann ggf. etwas mehr dafür bezahlt).
          - Manchmal gehen Cons auch nur einen Tag und nicht ein ganzes Wochenende. Dann gibt es z.T. gar keine Übernachtung.
          - Was Zelte betrifft, haben die meisten entweder ein "Sahara" (einfach mal googeln, z.B. bei "Obelink") oder ein "Mytholon"-Lagerzelt. Ob OT-Zelte erlaubt sind, muss man bei der Orga nachfragen oder erfährt man in den Infos zur Conanmeldung.


          Auenhain ist etwas "speziell". Sicher nicht das typische Fantasy-Con. Da hier sehr stark mit gängigen Klischees gebrochen wird. Da muss man sich halt drauf einlassen. Ich selber fahre nicht hin, weil es mitten in der Stadt ist und ich lieber auf Cons irgendwo im oder am Wald fahre. Wenn so ein Bürokratie-Con was für dich wäre, einfach mal noch bei der Orga nachfragen, die wird dir besser Auskunft geben können, ob das was passendes für dich wäre und sie eine NSC-Rolle für einen Neuling hätten.


          Geister:
          - Für SCs eher untypische Rollen.
          - Meist wird sowas von NSCs als Springer-Einsatz oder gelegentlich auch für längere Zeit gespielt.
          - Es hängt auch immer davon ab, wie die anderen Teilnehmer auf so eine Rolle reagieren, da ein Geist ja nicht unbedingt was alltägliches ist. Könnte sein, dass du dich dann mit niemandem richtig unterhalten kannst, weil sie den Kontakt zu einem Geist meiden. Oder dich sogar bekämpfen und vertreiben wollen. Oder denken, du bist ein von der Orga eingesetzter NSC der einen Plot an den Mann bringen soll Ich würde es nicht unbedingt empfehlen, aber das ist nur meine Meinung. Lieber für den Anfang was unkompliziertes.


          Hunde:
          - Hängt von der Location und der Orga ab, ob das erlaubt ist. Einfach nachfragen oder nachlesen, was bei der Conanmeldung steht.
          - Wenn du einen Hund mitbringst, musst du absprechen, ob du dann auch eine NSC-Rolle spielen kannst, weil man sich da an bestimmte Zeitpläne und Einsätze halten muss, ob das mit Hund machbar ist. Ob eine Festrolle in dem Fall möglich ist, wo du einen Hund dabei haben kannst.
          - Als SC ist es in der Regel einfacher mit Hund.
          - Der Hund selber ist einfach der Hund Wobei ich mal ein Youtube-Video gesehen habe, wo jemand seinen Hund als Spinne verkleidet und damit Leute erschreckt hat. Als Spinnenbeschwörer könnte man auf Con allerdings auch Probleme mit seinen Mitspielern bekommen
          Zuletzt geändert von tauristar79; 23.08.2016, 17:11.
          sigpic

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          • #6
            AW: Aracelys hat zu euch gefunden

            Zum Thema "Hunde auf LARP" kann dir Sheena was sagen, sie hat auch einen... "ganz kleinen" Hund.

            Was hier auf jeden Fall zu beachten wäre ist, dass der Hund aus Kampfsituationen herausgehalten werden soll und dementsprechend du dich von Kämpfen auch fern halten solltest. Einem Tier kannst du ja schlecht erklären, dass Frauchen gerade nur zum Spaß angegriffen wird. Das solltest du also im Hinterkopf behalten, wenn du dir ein Charakterkonzept überlegst.

            Zu tauris Ausführungen möchte ich eigentlich nur noch was zum Charaktertod ergänzen:
            Jede Veranstaltung hat Regeln, die im Vorfeld eingesehen werden können. Da ist auch immer der Charaktertod festgelegt, ob, wann, unter welchen Bedingungen er passiert. Es gibt sehr "tödliche" und sehr "untödliche" (Stichwort Opferregel) Systeme.

            Generell gibt es so viele Arten zu spielen wie es Spieler gibt und nicht jedem gefällt alles. Ich würde dir empfehlen, verschiedene Veranstaltungen zu besuchen, um herauszufinden, wie du gerne spielen möchtest. Dann wird es dir leichter fallen, die Veranstaltungen zu finden, die was für dich sind.

            Außerdem möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Fantasy nicht das einzige LARP-Genre ist. Neben Endzeit gibt es da noch Horror und alle möglichen Mischformen der drei, außerdem noch Vampire Live, was nochmal sehr anders funktioniert als die anderen. Wenn du magst, gebe ich dir zum nächsten Stammtisch am 7.9. einen kleinen Exkurs.

            Und was macht man, wenn man nicht auf LARP ist? Man engagiert sich natürlich im lokalen Verein! Geht zum Waffentraining, zum Stammtisch oder auch zum Brunch, wenn man auch Tischrollenspiel spielt.
            "Do not call up that which you cannot put down." ― H.P. Lovecraft

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            • #7
              AW: Aracelys hat zu euch gefunden

              Als SC hat man den Vorteil, man kann sich aussuchen was man spielt, den Charakter nach eigenen Vorstellungen entwerfen und weiterentwickeln. Soweit die gutklingende Theorie. In der Praxis für das dann zu den obskursten Charakterideen, deren Sinnhaftigkeit stark abnimmt je weiter man sich von dem Spieler entfernt. Gern wird dann sowas mit möglichst großer Spielweltinkonsitienz kombiniert. Für Gruppen gilt im Großen und Ganzen das gleiche. So gibt es immer wieder Leute, welche Wichtige ™ Leute ™ bespielen, die wichtigen Posten mit sich selbst besetzen und dann nach Gefolge suchen. Also wenn du Diener spielen willst (aber bitte nur ohne eigenen Willen und ohne jeglichen Wiederspruch gegen die Hohen Herren – sowohl IT als auch OT - findest du immer Anschluss). Gern und oft gesehen sind auch alle Konzepte welche irgendwie besonders sind, Magier, Alchemisten, große Krieger usw. Laut Hintergrund sind sie immer er eine auserwählte oder „one in a million“ aber sie treffen immer in den hinterwäldlerischsten Landstrichen aufeinander und treten somit geballt auf. Kein Problem also, du hast somit immer gleichgesinnte mit denen du spielen kannst. Auch haben solche Konzepte den klaren Vorteil, dass du schwächen im Konzept durch massive Arroganz oder Patzigkeit überspielen kannst. Du bist ja konzeptionell was Besseres und außerdem ist ja die Rolle Arrogant und Patzig. So sind die durchschnittlichen Cons gerne sehr Häuplingslastig. Hier brauchst du also keine Bedenken haben, mach was du denkst, toll findest und für richtig hältst. Alle andern machen es auch. Das einzige was dir passieren kann, ist das andere Spieler welche schon lange dabei sind auf dich herabsehen, weil du halt neu bist. Aber mach dir nichts das, das ist kein spezifisches Problem des Hobby, das ist ein spezifisches Problem der Personen. Ein weiterer Vorteil SC zu sein ist - man ist unsterblich. Praktisch heißt das dann Opferregel und wird als gutes Charakterspiel angesehen. (früher gab es mal eine stillschweigende Übereinkunft aber heute hat man das zu einen Konzept erweitert) Du brauchst dir also keine Gedanken machen, wenn du auf eine große Gruppe NSC Räuber triffst, auch ohne jeglichen Kampfhintergrund, kannst du die alle niedermachen. Dank der Opferregel entscheidest du ob die ganzen Treffer welche du erhalten hast in irgendeiner Form einschränkend oder gar tödlich waren. Nach dem Kampf schleppst du dich dann zum Heiler, lässt dir ein Pflaster geben oder trinkst einen Heiltrank. Fertig; wieder gesund. Wie gesagt, solange du nach dem Kampf kurz (5min reichen) den Verletzen mimest, ist alles ok. Weil a) gutes Charakterspiel und b) machen es die guten ™ Spieler alle so. Unter SC gilt dieses System sinngemäß, nur fällt am Ende der Auseinandersetzung gar keiner um (Opferregel halt). Ansagen wie „Kehlschnitt“ und so, sind heute hochgradig verpönt, schränken sie doch die Opferregel ein. Nicht zuletzt ist dieses Verhalten essenziell, damit man sich nach der Con über andere Spieler aufregen kann, welche schlecht ™ gespielt haben. Ganz allgemein ist zu empfehlen, den Charakter nicht sehr offen Anzulegen. Zweifel zu besitzen oder gar zu versuchen, etwas emotional Glaubwürdiges zu spielen. Du bist Spieler, bezahlst viel Geld für eine Con, da kann man erwarten, das alles so wird wie man es möchte und im Besonderen immer gewinnst. Offiziell wird das zwar keiner zugeben und behaupten „Nein, jeder soll Spaß haben und auch mal scheitern gehört dazu. Und selbstverständlich geht es mir nicht ums Gewinnen, sondern nur darum tolles Rollenspiel zu betreiben“ Keine große Sache, die paar Lippenbekenntnisse hat man schnell drauf und ganz wichtig, keine Selbstzweifel. (du errätst es – alle gute ™ Spieler machen das so) Als SC bist du auch komplett frei in deinen Entscheidungen, du kannst so opportunischtisch sein wie du willst. Wenn du mit einer Gruppe unterwegs bist, dann hat ihr sowieso eure ganz eigene Sicht auf die Dinge und wenn ihr groß genug seid, geht ohne euch sowieso nichts. Ihr könnt dann Plot bunkern, andere Spieler nach Belieben am Plot teil haben lassen bzw von der Orga/NSCs erwarten sich im besonderen Maße um euch zu kümmern. (das nennt man dann neudeutsch Konfliktspiel) Auch hier wieder alles kein Ding, auch das fällt unter gutes Rollen- bzw. Charakterspiel. Sollte doch mal etwas eintreten, was einem nicht ganz zufrieden stellt, kann man während oder nach der Con mit der SL verhandeln, das die Sache doch bitte im Nachgang noch geändert wird oder man entscheidet es einfach für sich, wie die Szene abgelaufen ist. Gruppe oder nicht ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Teil einer Gruppe zu sein hat den klaren Vorteil, man kennt halt schon Leute, welche im Idealfall in der Spielwelt vernetzt sind, somit kommt man schneller ins Spiel bzw hat besseren Zugang so selbigen. Als Einzelperson kann man das auch erreichen, man hängt sich dann auf Con einfach an andere Spieler ran. Als Frau ist das sehr einfach. Such dir eine Gruppe Typen aus und lass deinen Charme spielen. Fertig. Dann tun sie schon was du willst. Daraus folgend ist es auch nicht notwendig, mehr als einen Charakter für eine Con einzupacken, man stirbt ja nicht. Selbstredend, kannst du deinen Charakter einen twist geben und er wird nachts zu etwas anderem oder hat eine geheime Doppelidentität. So kannst du Problemlos mehr als einen Charakter pro Con spielen.

              Neueinsteiger als NSC,… mmh naja. Normalerweise ist es die Aufgabe eines NSC Handlung voranzutreiben, Konflikte zu initieren und ganz allgemein dafür zu sorgen, dass die Con in Schwung bleibt. Auf den durchschnittlichen Cons kommt i.d.r. von Spielerseite wenig bis gar nix (was übriges in weiten Kreisen als gutes Charakterspiel empfunden wird). Man fungiert als Abtreter für die SC (ok, nicht für alle aber es gibt doch genug, die dich als NSC als Diener und minderwertig ansehen und erwarten, dass dein einziger Daseinszweck gefälligst das Entertainment ihrer selbsts zu sein hat – Stichwort Konsumentenlarper). Als Neuling ist man dann entweder überfordert und killt damit den Plot oder man bekommt die Statistenplätze. (nix gegen Statistenplätze, nur den ganzen Tag dasitzen und Deko sein, der nix weiter zu tun hat außer anwesend zu sein oder Schwertträger Nr.3 oder sonstiges „Wir brauchen da mal noch jemanden, damit es besser aussieht“) Wer es mag. Aber das Dasein als NSC hat auch klar Vorteile, meist kommt man billiger auf die Con, man braucht weniger Fundus, da du deine Ausstattung aus dem allgemeinen Orgafundus zusammenstellen bzw ergänzen kannst und die Rolle wird dir (wenn du Glück hast) mehr oder weniger brauchbar vorgegeben. Letzeres variiert aber sehr von Orga zu Orga. Bei machen bekommt man richtig gute Briefings, wo alles Wichtige enthalten ist (Rollenbeschreibung, Motivation, Rolle im Gesamtspielkontext) bei anderen bekommst du ein mäßiges Briefing und wirst dann während des Spiels von der gleichen Orga angepflaumt, wieso du das Briefing grad umsetzt.

              Zelt ist so eine Sache, meist reicht ein Festivaliglu vom Discounter, wenn du Orga „IT taugliche Zelte“ verlangt und du kein Bock auf die großen, schweren und vor allem teuren Zelte hast, einfach das Zelt in die zweite Reihe stellen, Esotuch drauf fertig. Wenn es regnet packst du das Tuch halt weg. Da rennt eh keiner draußen rum und kann sich an deinem Plastikzelt stören. Aber das steht in der Conbeschreibung, wo und wie man pennen kann.
              Mit Hunden verhält es sich ähnlich, bei der Orga anfragen. Wenn die zustimmen ist alles toll und die Mitspieler können ja wohl mal Rücksicht auf das arme Tier nehmen.

              Con und Weltbeschreibung. Meist reicht es die paar Zeilen Conbeschreibung zu lesen, ist aber kein muss. Über viele LARP Länder findet man im Internet eine ganze Reihe Infos. Diese Zu lesen ist aber hochgradig nicht notwendig. Auf keinem Standardlarp findet irgendeine Prüfung statt ob oder wie dein Charakter in die Welt passt oder nicht. Auch erwartet keiner, dass du auch nur im Ansatz eine kompatible Spielauffassung hast. Einfach da sein, spielen was man für richtig hält und wenn sich jemand dran stört – dessen Problem. Im Zweifel versteh er nicht was gutes ™ Rollenspiel ist oder hat halt keine Ahnung von zeitgemäßen Spielansätzen wie etwa Konfliktspiel.

              Fazit, Spaß ist was du draus machst und wenn man einige grundsätzliche Verhaltsmuster adaptiert hat, kommt man super zurecht und wird den Spaß haben, der einem zusteht.
              ask questions and spread the word


              "Für die erdrückende Mehrheit der Spieler war die ganze Arbeit verschwendete Lebenszeit!"
              oder
              "Das Spiel war geil aber die Spieler waren scheiße!"

              Dir Public Relations beibringen zu wollen, lässt einen sich etwas wie Viktor Frankenstein fühlen. Man hat Zweifel, dass das rauskommt, was man erhofft.....

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              • #8
                AW: Aracelys hat zu euch gefunden

                @Montano:
                Oh wow! Du hast ja die Ironie zum Frühstück gefressen. Ich frage mich gerade, was du mit diesem Text bezwecken willst. Solche Spieler wünscht sich sicherlich jede Orga.
                Gerade für Neuspieler ist dieser Text nicht wirklich hilfreich und es wirft doch ein sehr schlechtes Licht auf Larper. So geht es gewiss nicht auf Con´s zu (zumindest jene, die ich besuche... ich weiß ja nicht wo du hin gehst).

                @Aracyles:
                Tauristar hat deine Fragen sehr gut beantwortet und das von Montano solltest du dir besser erst in ein paar Jahren durchlesen, denn dann kannst du darüber lachen oder dir an den Kopf greifen.
                Darf ich dir auch ein paar Fragen stellen? Wie hast du dir denn deine erste Con (Verantstaltung) vorgestellt? Jeder hat doch ein gewisses Bild oder eine Erwartung im Kopf.
                Was möchtest du unbedingt machen (z.B. nachts am Lagerfeuer singen und tanzen) und worauf hättest du so gar keine Lust (z.B. stundenlang in Brombeeren zu hocken, weil man auf jemanden warten muss)?
                Ansonsten, hast du Skype oder etwas ähnliches, wo man sich mal darüber unterhalten kann?

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                • #9
                  AW: Aracelys hat zu euch gefunden

                  Diese Differenzen fallen wohl unter "Es gibt so viele Arten von LARP wie es LARPer gibt."

                  Ich fand's am Anfang ganz interessant, unterschiedliche Sichtweisen zu hören. Und ich bin ja der Meinung keine ist besser als eine andere, wir haben nur alle unterschiedliche Vorlieben.
                  "Do not call up that which you cannot put down." ― H.P. Lovecraft

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                  • #10
                    AW: Aracelys hat zu euch gefunden

                    Mein Text mag nicht den Ton einer Industrienorm oder Verordnung treffen aber inhaltlich befasst er sich mit den von Aracelys gestellten Fragen. Aber selbstredend ist mein Text durch meine persönlichen Erfahrung und Präferenzen in Bezug auf LARP geprägt.
                    Eine dieser Fragen ist die um einen möglichen Charaktertod. Dieser kommt defacto nicht vor und wenn doch, dann ausschließlich auf Wunsch des einzelnen Spielers. Allein der Umstand, das Veranstaltungen mit glaubwürdiger Letalität diese explizit in ihren Beschreibungen aufführen, lässt Rückschlüsse auf die gängigen Standard zu. Der Bezug zur Opferregel ist lediglich die nüchterne Betrachtung, wo die allgemein anerkannte Unsterblichkeit von SC herrührt.
                    Alles andere lässt sich auf jeder öffentlichen Con in Schattierungen und Abstufungen beobachten. Selbst auf Cons welche eher in weniger Breit aufgestellten Teilbereichen des Hobby anzusiedeln sind, findet man diese vom persönlichen Stil des einzelnen geprägten Muster. Auf Veranstaltungen welche die Mitte des Hobbys bilden tritt es einfach nur direkter und offener zu Tage. Einzig bei Einladungsons sieht es anders aus und vor allem weit besser aus. Aber als Neueinsteiger läuft man selten die Gefahr auf solch eine Veranstaltung zu kommen.
                    Ich habe des weitern bewusste weitere Teile - ganz besonders den über die verschiedenen Herangehensweisen in der Charakterkonzeption und -entwicklung, nur kurz angerissen bzw. entfallen lassen, um nicht zu speziell für einen Einstiegsthread zu sein. Aber es wäre nachlieferbar.
                    Ansonsten sehe ich keinen Grund das Hobby nicht so darzustellen wie es ist. Spätestens nach der ersten Con weiß man es selbst.
                    Zuletzt geändert von Montano; 25.08.2016, 12:49.
                    ask questions and spread the word


                    "Für die erdrückende Mehrheit der Spieler war die ganze Arbeit verschwendete Lebenszeit!"
                    oder
                    "Das Spiel war geil aber die Spieler waren scheiße!"

                    Dir Public Relations beibringen zu wollen, lässt einen sich etwas wie Viktor Frankenstein fühlen. Man hat Zweifel, dass das rauskommt, was man erhofft.....

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                    • #11
                      AW: Aracelys hat zu euch gefunden

                      Wir kommen wahrscheinlich vom eigentlichen Thema ab, aber: Ich finde Montanos Text noch nicht mal ÜBERspitzt, sondern ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Es gab keine Stelle, wo ich mit dem Kopf geschüttelt hätte. Ich mache Larp nun auch erst seit 6 Jahren, habe das aber im Prinzip auch alles schon erlebt, sei es als Teilnehmer (SC/NSC) oder Orga/SL. Und dabei möchte ich mich nicht mal selber rausnehmen, dass ich mich, im Nachhinein betrachtet, immer "richtig" verhalten hätte. (Damit meine ich, was ich selber im Nachgang als "richtig" und "angemessen" empfinde.)

                      Ja, Spieler hängen an ihren Charakteren, sei es aus diesem oder jenem Grund, das ist wohl war. Und das z.B. "Todesstoß"- oder "Kehlschnitt"-Ansagen verpönt sind, ist wohl auch so. Das kann man gut oder schlecht finden. Ebenso das Gegenteil der Opferregel. Wenn man auf die Opferregel verzichtet, kann es aber auch zu solchen paradoxen Situationen kommen: Diejenigen Spieler, die den Arsch hoch kriegen, bereit sind sich am Plot zu beteiligen, NSCs zu unterstützen und auch mal wagemutig sind und sich in gefährliche Situationen begegeben - werden am Ende noch dadurch bestraft, indem sie durch ihre Hilfs- und Opferbereitschaft ihren Charakter verlieren. Während diejenigen, die ihren Arsch nicht hochkriegen, ihr Heldentum nicht beweisen und sich Plotangeboten und Spiel mit den NSCs verweigern - auf der Sonnenseite stehen und überleben, später IT von einer weiteren Station in ihrem Heldenleben erzählen können, sich bestätigt fühlen, dass es doch gut war, nicht zu viel zu riskieren und am Ende Kritik an dem Con üben können, weil der Plot so uninteressant oder für ihren Charakter einfach nicht passend war. Wohl auch ein Grund, warum die Rawald-Orga z.B. ihr Teilnehmerkonzept geändert hat und quasi nur noch NSCs mit abgesprochener Rolle zulässt, die in das Setting hineinpasst.

                      Ich gebe zu, nur Cons besucht und organisiert zu haben, die im Umkreis von etwa 250 km liegen und dass mir da wahrscheinlich der Blick über den Tellerrand fehlt, ob es woanders vielleicht anders oder besser oder schlechter läuft. Jedenfalls, um das Thema "Opferregel" nochmal aufzugreifen, hab ich mich entschlossen, die seit letztem Jahr wieder rauszustreichen und mittlerweile auch den möglichen Charaktertod in die AGBs aufzunehmen. Aber das ist trotzdem noch ... ein langer Weg. Ich hab schon Fälle erlebt, wo Teilnehmer Verletzungen und Heilungen sehr intensiv ausgespielt haben, und solche, wo alles instant ging. Wieder so eine Sache: Wer es ernst nimmt und seine Verletzung intensiv ausspielt, hat halt OT weniger vom Con mit seinem Charakter, während instant Geheilte einfach weiterspielen, sei es aktiv oder passiv. Naja, und wenn man sieht, dass es andere so machen, verliert man wohl oder übel die Lust, sowas auszuspielen. Ähnliches z.B. auch mit der Frage des IT-Gepäcks. Nimmt man es ernst und trägt seine gesamte Ausrüstung (Zeltstangen, Zeltplanen und Schlafstätte mal abgesehen) tatsächlich mal am Mann bei der Anreise, muss man sich schonmal die überlegene und belächelnde Bemerkung anhören "Der nimmt es aber ernst mit der Anreise". Da fragt man sich selber mit der Zeit wahrscheinlich schon, muss das sein, dass du die ganzen Sachen mit dir rumträgst oder hättest du die nicht lieber wie viele andere auch schon im Lager deponieren sollen. Und dann fröhlich singend und plaudernd durch den Wald spazieren, statt die Last der eigenen Bündel zu spüren.
                      sigpic

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