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    Taverne

    TheaEvanda öffnet die knarzende Tür und betritt den etwas verräucherten Schankraum. Sie sieht sich kurz um und wandert zielstrebig auf den Tisch am Feuer zu.

    "'Was mit Koffeein, wenn's geht!" ruft sie dem Schankwirt zu. "Ich bin nach einem Jahr Caithnard ganz schön ausgetrocknet."

    Warum die Meister ihr zwar zwanzig Liter Alk aber keinen Tropfen Kaffee zugestehen wollten, hatte sie nie so ganz verstanden. Vielleicht hatte Ravana ja eine interessante Theorie zu dem Thema.

    Wo war ihre Zwillingsschwester eigentlich? Sie hätte eigentlich gleich nach ihr hier landen sollen.
    Vielleicht hatte sie ja den Touchdown verpatzt...?

    #2
    Gleich darauf wird die Eingangstür wieder geöffnet. Ein weiteres Mädchen, das dem ersten zum verwechseln ähnlich sieht, humpelt in den Raum.

    "Ich bin hingefallen." sagt sie vorwurfsvoll zu Thea, als wäre das ihre Schuld. "Weil du immer so hetzten musst. Aber ist ja klar, dass ich dich in der Taverne finde. Wo sonst?"

    "Tach auch". ruft sie dem Wirt zu. "Eine Tasse Tee, bitte."

    Ravana lässt sich an Theas Tisch nieder. "Und?" fragt sie. "Hast du schon gehört, hier in der Gegend wurde eine Silbermine entdeckt. Da könnten wir doch ein bisschen reininvestieren, da lssen sich bestimmt Profite rausschlagen.... Und was habe ich da gerade von Kaffee gehört? Trinkst du schon wieder das ungesunde Zeugs aus dem Süden?"

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      #3
      TheaEvanda musterte ihre Schwester etwas zweifelnd.

      "Ja, sag mal, Ravana, wir haben unsere Prüfung doch gleichzeitig abgelegt. Was hast du denn in den letzten paar Jahren gemacht? Dich nur mit dem Geschäft beschäftigt? Das kann ja wohl nicht sein.
      Du bist doch sicher zu ein oder zwei Terminen geflogen, hoffe ich."

      Sie schiebt Ravana ihre Kaffeetasse zu. "Da, koste mal. Es hat nicht ganz so durchschlagenden Erfolg wie Omis Gebräu, aber so dringend brauchen wir ja keine Ruine. Ausserdem schmeckt es gut."

      Bevor Ravana nach der Tasse greifen kann, nimmt sie noch einen Schluck. Bei Ravana konnte man nie wissen...
      "Die Leute an der Schule sind ja so engstirnig. Die ganze Zeit "Wer war Yamamoto Shotoku und warum erinnert man sich noch heute an ihn?" und ähnliches. Nichts wirklich interessantes. Und kein Wort vom Wert von etwas anderem als Worten...

      Erzähl' mir mal von der Silbermine..."

      Thea schiebt Ravana die Kaffeetasse entschlossen zu, betrachtet sie aber mit etwas Trennungsschmerz.

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        #4
        "Na, gut. Ehe ich mich schlagen lasse...." Die wehrlose Kaffeetasse wird in einem Rutsch ihres Inhaltes beraubt. "Mhmm... eigentlich gar nicht so übel." sagt Ravana grinsed.

        "Ruinen gibts hier eigentlich genug in der Gegend. Ich habe in irgendeinem Anschlag auf irgendeinem Marktplatz gelesen, dass drei Dörfer weiter eine Silbermine eröffnet wurde. Sie suchten noch Arbeiter. Naja, auf Buddeln stehe ich nicht sonderlich. Aber vielleicht könnten wir uns anteilsweise einkaufen und uns am Silberhandel beteiligen, wenn wir nicht gerade überYamamoto Shotoku nachdenken..."

        Ravana bestellt noch einen zweiten Kaffee, als sie den trauernden Blick ihrer Schwester bemerkt.
        "Aber ansonsten ist hier noch nicht viel los. Wir könnten ja für Stimmung sorgen. Hast du deine Flöte dabei? Dann mach doch mal Musik."

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          #5
          TheaEvanda schaut Ravana dankbar an und holt dann ihre Flöte heraus. "Wenn du meinst..." Sie steckt die goldglänzenden Teile zusammen.

          "Ich bin ja grundsätzlich eher an Gold interessiert, aber den ein oder anderen Silberkrümel kann man ja immer brauchen.
          Was denkst du, wie lange das Silbergeschäft reicht? Mithril wäre vielleicht eher ein lohnendes Geschäft, egal wie viel es davon gibt...
          Ich habe mir immer schon überlegt, ob man nicht eine Mithril-Legierung besser verkaufen könnte als den reinen Stoff. Weniger Kosten, mehr Käufer.

          Was sagen denn die Prospektoren, bevor wir investieren?"

          TheaEvanda lehnt sich zurück und beginnt, auf der Knickhalsflöte ein beschwingtes Bergmannslied zu spielen.

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            #6
            Von außerhalb der Taverne hört man lautes Hufgetrappel. Es endet, kurz nachdem es begonnen hatte. Ein paar Sekunden darauf landet die Türe der Taverne krachend an der Wand.

            Ein etwa 15 jähriges Mädchen stürmt herein, sieht sich um und stampft auf die beiden Mädchen zu, die vor ihr die Taverne betreten hatten.
            "Hier seid ihr beiden also!! War ja klar! Und was trinkt ihr schon wieder??? Schon wieder Kaffee?? Habt ihr denn aus Oma's Aktion und Experimenten gar nichts gelernt???"

            Das Mädchen baut sich vor den kleineren auf und meint schließlich: "Hör auf hier herumzududeln Thea! Und jetzt kommt ihr beide mit! DER Meister" Als das Mädchen den Titel aussprach sah sie die beiden Mädchen bedeutungsvoll an "... wartet schon eine halbe Stunde! Wenn ihr noch später kommt, wird ER sauer!"

            Das Mädchen geht zur Türe und hält sie erwartungsvoll auf...

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              #7
              TheaEvanda hebt bei dem herrischen Auftritt ihrer grossen Schwester eine Augenbraue, hält es aber nicht für angebracht, ihr vor dem Ende des Steigerliedes zu antworten.
              Erst nach einer überlangen letzten Note legt sie die Altflöte vorsichtig auf den Tisch und nippt an ihrem Kaffee.

              "Sag mal, Isumi, warum bist du immer da, wo wir uns erholen wollen? Du bist in den letzten zweieinhalb Jahren wirklich unerträglich geworden. Wir sind in Caithnard *in der Schule* und nicht im Internat.
              Ausserdem geht mir Tir mit Yamamoto auf die Nerven. Was brauchen wir denn das ganze Zeugs? Das Sternenrätsel ist schon lange gelöst, und das Rätsel von Hed heisst für mich: Löse das ungelöste Rätsel, wo das nächste Stück Gold herkommt. Zur Zeit sind wir mit Silber beschäftigt, aber auch aus Silber kann man Gold machen.
              Komm' her und setz' dich."

              Thea deutet mit der grosen Querflöte auf einen freien Platz auf der Bank.

              "Du bist doch sonst nicht so fleissig dabei, für irgendwen den Laufburschen abzugeben. Wir nehmen uns die nächsten paar Tage einfach frei."

              TheaEvanda wartet nicht auf Isumis Reaktion. Sie sieht Ravana auffordernd an. "Abgesehen von meinen Legierungen, was ist der Stand der Dinge in Sachen Ergiebigkeit der Mine?"

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                #8
                Isumi hebt ihrerseits eine Augenbraue und sieht TheaEvanda schief an... "Hast ja recht..." seufzt sie.
                Zum Wirt meint sie: "Einen Kaffee bitte... extrastark." sie grinst TheaEvanda schelmisch an.

                Dann fällt ihr Blick auf Ravana und sie fragt erschrocken: "Meine Güte Ravana! Du siehst ja aus als hätte Genki sich im Schweinestall verirrt und du wolltest ihn retten! Was ist denn passiert??"

                "Was meint ihr übrigens mit Silber??" fragt sie dann. "Habt ihr schon wieder ein Geschäft im Auge??"

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                  #9
                  Ravana will aufbrausen, dann verdreht sie nur die Augen.

                  "Ach, du bist charmant wie immer." sagt sie und streckt dem älteren Mädchen die Zunge heraus. "Ich bin eben hingefallen beim Lan- ähhh, beim ... du weißt schon... sie grinst verschwörerisch.

                  "Was die Mine betrifft: Die Ergiebigkeit ist nicht schlecht. Sind ja auch Zwerge, die die Mine aufgemacht haben. Wenn die nicht wissen, wo was zu holen ist, dann wüsste ich nicht wer sonst. Obs Gold gibt? Wer weiß. Aber aus Silber Gold machen? Da sollten wir uns lieber an einen Alchemisten wenden, oder nicht? Einen Prospektor habe ich noch nicht getroffen. Vielleicht haben wir ja Glück und es treibt sich zufällig gerade einer in der Kneipe herum."

                  Ravana sieht ebenfalls fragend zu Isumi. "Komm setzt dich und nimm Dir einen Keks. Wir haben ein paar Tage frei und können anstellen was wir wollen."

                  "Ich frag mich, ob sich hier gute Geschäfte machen lassen. Lernen wir mal Land und Leute kennen. Hat irgend jemand Lust auf eine Runde Würfelspiel?" fragt Ravana in die Kneipe hinein.

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                    #10
                    "Lieber nicht... du beschummelst..." antwortet Isumi auf Ravanas Frage.

                    "Wegen dem Silber: Ich mags nicht... ihr könnt euch ja damit vergnügen, aber ich HASSE Silber." Isumi fährt ein kalter Schauer über den Rücken, als sie auch nur an das Wort "Silber" dachte.

                    "Aber... wie wärs mit einem Kartenspiel? Mau Mau oder Schwarzer Peter?" fragt Isumi ihre Geschwister grinsend.

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                      #11
                      Die Tür geht auf und ein hochgewachsener Mann mit dunkelbraunem Haar, welches zu einem Zopf zusammengebunden ist betritt die Taverne.

                      Er ist in einen nachtblauen Umhang gekleidet und sein Gesicht ziert ein schmaler Bart, der um den Mund herum wächst.
                      Auf seinem Rücker trägt er einen großen Rucksack, der voller krimskrams zu sein scheint und unter seinem Arm hat er einen Stapel Bücher. Des weiiteren sind an seinem Gürtel zwei zylindrische Behälter zu erkennen, die offenbar für die Aufbewahrung von Schriftrollen gedacht sind. Der Mann wirkt müde und zieht einen knorrigen Stab hinter sich her.

                      Langsam nähert er sich einem Tisch, der dem Kamin am nächsten ist und lässt Rucksack und Mantel auf einen nahe stehnden Stuhl fallen.
                      Den Stab lehnt er gegen die Wand. Dann blickt er aus grünen Augen (was eigentlich niemand sehen kann, da es ziemlich düster ist) in den Schankraum. Offensichtlich versucht er jemanden zu erspähen, der ihm was zu trinken bringt.

                      Er holt aus einer der unzähligen Taschen in seiner Geandung einen kleinen Kerzenständer aus Ton hervor, steckt eine Kerze drauf holt Papier aus einem der Rollenbehälter zückt Feder und Tinte und beginnt zu schreiben. Nur einmal schaut er auf und sagt: "Sind sich die Helden des Nordens zu fein um einen Wanderer zu bedienen? oder kommt bald mal jemand! Ich habe Durst und Hunger!"

                      Ganz offensichtlich hat der Mann schlechte Laune ... woher das nur kommen mag.
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                      >>>Möge der Senf mit euch sein!<<<
                      Vertraue niemals dem Lächeln deines Spielleiters!!

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                        #12
                        Der korpulente Wirt beeilt sich den Tisch des Neuankömmlings zu erreichen.
                        "Seid gegrüßt werter Reisender, womit kann ich Euch dienen?
                        Etwas zu trinken vielleicht? Unser Taillin ist das Beste im ganzen Norden und auch die Silbrigmonder Auslese ist dieses Jahr wieder besonders hervorragend, ein kräftiger roter Wein der euch sicher vorzüglich munden würde.
                        Und wenn euch der Hunger plagt, so kann ich euch zu kräftigem Wildbret raten, es ist wahrlich vom Feinsten."

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                          #13
                          Thion hebt den Kopf und mustert den Wirt zufrieden.

                          "Verzeiht mein barsches auftreten, ich habe eine lange Reise hinter mir und bin hungrig und müde.

                          Der Taillin klingt gut und das Wildbret auch."

                          Er gibt dem Wirt einige Münzen und lehnt sich zufrieden zurück. Dann greift er in einen seiner Beutel und holt eine kleine wurzelholzpfeife hervor, die er sich genüßlich anzündet.

                          "Hach, hier könnte es mir gefallen."

                          Thion lässt seinen Blick streifen. Der Schankraum ist edel eingerichtet. Die Säulen, die die Decke des großen Raumes stützen sind durch feine Schnitzereien verziert und der Boden ist nicht mit Heu ausgelegt, sondern ein ordentlicher Holzboden wurde verlegt, der dem Gastraum ein durch und durch ordentliches aussehen gibt.

                          Auf Essen und Wein wartend beäuft Thion neugieirig die anderen Gäste
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                          >>>Möge der Senf mit euch sein!<<<
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                            #14
                            TheaEvanda achtet nicht auf das wohleingespielte "Mau-Mau - vs. Würfel" - Geplänkel ihrer Geschwister. Isumi war in dieser Hinsicht immer schon etwas eigenartig. Und die Silbersache konnte sie erst einmal vergessen, Ravana und Isumi würden sich jetzt eine Zeitlang nur über die Vorzüge von Würfeln oder Karten unterhalten.

                            Der Mann, der sich am anderen Ende ihres Tisches niedergelassen hat, ist viel interessanter. Er hat eine unerleuchtete Kerze aufgestellt und dann Papiere und schlechte Laune verbreitet. Das muss man ändern, denkt Thea.
                            Sie haucht eine kleine Flamme auf ihre Fingerspitze und schickt sie mit einer kleinen Bewegung auf die Kerze des missgelaunten Gelehrten zu.
                            "Anscheinend braucht der Herr eine kleine Erleuchtung. Setzt euch doch zu uns. Hier ist es wärmer." Thea deutet auf den Kamin hinter sich. "und natürlich heller."

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                              #15
                              Thion hatte sich schon die ganze Zeit gefragt, wieso ihm das schreiben so schwer gefallen war.
                              Seine Freunde, insbesondere tarragon haben immer behauptet, dass Thion etwas zerstreut sei, natürlich glaubte er das nicht, aber ihm war beileibe nicht aufgefallen, dass die Kerze nicht entzündet war.

                              Instinktiv wollte er am Ende der Feder kauen, bis ihm einfiel, dass die Feder nicht besonders schmecken würde. Also unterlies er es gerade noch rechtzeitig.

                              Er musterte die junge Frau und legte den Kopf schief. Dann musste er schmunzeln, konnte sich jedoch nciht völlig bloßstellen lassen.

                              Vielen dank, ich wollte Kerzenwachs sparen. Ausserdem sehe ich in der Dunkelheit eigentlich recht gut, dank meines Vaters.

                              Er raufte seine Papiere zusammen (es waren in der Tat recht viele) und umrundete den Tisch (nicht ohne dabei fast über seinen Stab zu fallen, der er an die Wand gelehnt und fast vergessen hatte). Würdevoll (so gut es ging) richtete Thion sich wieder auf und ging nun endgültig auf die drei anderen Gäste zu.

                              "Mein Name ist Thion Nel&#39;annar, es freut mich eure Bekanntschaft zu machen. "
                              Im Umgang mit Frauen völlig ungeübt sah sich der junge Halbelf nach dem Wirt um und hoffte, dass Wein und Essen bald kommen würden.
                              "Ihr seid auch Gäste hier im Stern des Nordens? Darf ich fragen woher ihr kommt?"

                              Thion versuchte das Gespräch von seiner Tätigkeit abzulenken und auf ein anderes Thema zu bringen. Neugierig wartete er auf eine Antwort.
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