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Der Holzschuh stellt sich vor

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    Der Holzschuh stellt sich vor

    Der Holzschuh ist eine kleine verschworene politische Widerstandsgruppe, die sich in der Kneipe "Zum Roten Keller" am Rande der Orksteppe versteckt hält und plant, das bestehende System in den Ostlanden zu stürzen und Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit für alle einzuführen. Der Holzschuh basiert auf der frühneuzeitlichen Bauernkriegs-Bewegung "Der Bundschuh" und vermischt das mit ein bisschen Monty Python-Humor (Volksfront von Judäa; Anarchosyndikalistische Landkommune...). Der Holzschuh soll Konzept-LARP mit Raum für tiefes und emotionales Charakterspiel bieten.

    Die Holzschuh-Orga verfolgt einen LGBTQIA*-inklusiven Ansatz und versucht, diskriminierende Strukturen aller Art im LARP abzubauen. Anfänger*innen und Minderjährige sind als Teilnehmende gern gesehen.

    Orga-Mitglieder sind hier im Forum unter den Usernames "Janus", "sommer_gewitter", "Dreamy" und "Aurora" zu finden.

    Bei Anfragen rund ums Konzept oder für Kooperationen kann man uns auch unter unserer Orgamail-Adresse holzschuh.orga@spielraum-le.org erreichen.

    Oder auf Facebook: www.facebook.com/Baerengard




    #2
    Aus der Schreibstube im Roten Keller: Das Ergebnis von "Der Holzschuh 1 - Das Manifest".


    Aufruf an die Völker der Ostlande

    Wir sind der Holzschuh. Wir achten alle Wesen gleich und stehen ein für Freiheit und Gerechtigkeit.

    Und in den Ostlanden kann man dieser Tage nicht frei leben.
    Daher fordern wir:
    1. Ständige Beteiligung ALLER, IMMER und an ALLEM, vor allem an politischen Prozessen.
    2. Freiheit und gleiche Rechte für ALLE, vor allem für die Unterdrückten
    3. Gerechte Umverteilung aller Güter, damit alles so verteilt ist, dass alle immer gleich viel haben.
    4. Gleicher Zugang und gleiches Recht auf Bildung und Wissen.
    5. Drei bis vier warme Mahlzeiten am Tag für alle jederzeit.
    6. Freien Zugang zu Heilern und Schneidern, damit alle immer gesund und gut gekleidet sein können.
    7. Frieden und Sicherheit in den gesamten Ostlanden.
    8. Keine Privilegien für niemanden, auch nicht für Niemand. Und besonders nicht für Adelige.
    9. Fürsorge für alle, von allen, vor allem immer für Arme, Kranke und Alte.
    10. Niemand soll eine andere Person besitzen, insbesondere nicht Niemand.
    11. Gerichtsprozesse müssen durch unabhängige Richtende unter Beachtung der Gleichheit und Freiheit aller Wesen durchgeführt werden, damit sie Gerechtigkeit und nicht Willkür sichern.

    Ihr Völker der Ostlande! Wollt ihr die Ketten der Unfreiheit und Ungerechtigkeit abschütteln und in eine bessere Zukunft aufbrechen? Dann erhebt euch mit uns!


    Der Holzschuh

    Kommentar


      #3
      Was uns als Orga wichtig ist:

      Spielphilosophie der Holzschuh-Orga

      „Der Holzschuh“ ist ein LARP-Projekt, das eine basisdemokratische quasi-kommunistische Widerstandsgruppe in den Ostlanden bespielt. Unsere historischen und kreativen Inspirationen sind dabei einerseits frühneuzeitliche Bauernkriegs-Gruppen wie „Der Bundschuh“ und andererseits Monty Pythons Filme „Das Leben des Brian“ (Volksfront von Judäa...) und „Die Ritter der Kokosnuss“.

      Dementsprechend ist „Der Holzschuh“ eine liebenswert-chaotische Gruppe von Berufsrevolutionär*innen, die den Sturz des Adels und aller bestehenden Systeme in den Ostlanden anstrebt und Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit für alle will, aber vermutlich nicht erreichen wird.

      Was unseren LARP-Stil angeht, gilt grundsätzlich: wir legen mehr Wert auf Spielspaß als auf Realismus oder eine wie auch immer geartete Historizität, denn dafür spielen wir in einer Fantasy-Welt.

      Das sind unsere „Acht Gebote“ für die Art von Spiel, die ihr bei uns erwarten könnt:
      1. Charaktere sind uns wichtig, in ihren Höhen und Tiefen, von tragisch bis absurd. Ein Großteil unseres Spiels entsteht aus dem Aufeinanderprallen verschiedenster Charaktere, ihrer Ideen und Handlungsmotivationen. Wir wollen keine Superhelden und es muss auch nicht jeder die sprichwörtliche Leiche im Keller haben; blöde Lebensentscheidungen und daraus entstehende Verwicklungen reichen uns vollauf. Um das alles zu ermöglichen, führen wir mit allen Teilnehmenden ein Charaktergespräch, damit wir uns gegenseitig kennenlernen und individuelle Wünsche fürs Spiel in unsere Planung einbeziehen zu können. Wir unterstützen unsere Teilnehmenden bei der Erarbeitung interessanter und komplexer Charakterkonzepte und schreiben für jeden Charakter und vor jeder Veranstaltung ein Briefing mit Geheimnissen, Rätseln und Hintergrundinfos über andere Charaktere, um einen möglichst reibungslosen Spieleinstieg zu ermöglichen. Und, ganz wichtig: erst wenn beiderseitig alle mit dem Ergebnis eines Charaktergesprächs zufrieden sind, erfolgt eine verbindliche Anmeldung für unsere Veranstaltungen.
      2. Unser Spiel bedient sich historischer und fantastischer Elemente. Und in beidem haben für uns LSBTQIA*-Personen (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Queer, Inter*, Asexuell und mehr) selbstverständlich ihren Platz. Wir respektieren queere Identitäten und bemühen uns, ein angenehmes Umfeld für Menschen aller Gender-Identitäten zu schaffen, zum Beispiel durch Namens- und Pronomenschildchen und genderneutrale Toiletten. Unser LARP ist diskriminierungskritisch, insbesondere Rassismus und Sexismus sind bei uns keine Spielelemente und werden von uns grundsätzlich als OT-Verhalten gewertet, die im Zweifel zu einem Ausschluss von der Veranstaltung führen. Wir dulden kein übergriffiges Verhalten – dazu gehören auch unerwünschte Kommentare bezüglich des Äußeren oder zu Geschlecht/Identität/Pronomen einer Person.
      3. Auf unseren Veranstaltungen sind Minderjährige als Teilnehmende uneingeschränkt zugelassen und verdienen genauso viel Respekt wie volljährige Teilnehmende.
      4. Play to flow. Bei uns gibt es nichts zu gewinnen und wir wollen auch nicht, dass am Ende unserer Veranstaltungen alle Charaktere tot sind. Was wir wollen, ist kommunikatives, kooperatives Spiel. Bunkert keine Gegenstände oder Infos, lasst andere zu Wort kommen, behaltet im Blick, dass die Szene nicht stagniert oder einzelne Mitspieler*innen außen vor bleiben. Erwartet keine bestimmte Reaktion von eurem Gegenüber, sondern akzeptiert, was es aus eurem Spielangebot macht. Spielt miteinander, nicht gegeneinander. Reflektiert euch und euer Verhalten, lasst anderen Chancen.
      5. Wir wollen, dass Teilnehmende achtsam mit sich, ihrer Umwelt und den anderen Mitspieler*innen umgehen. Daher schenken wir als Orga auf unseren Veranstaltungen keinen Alkohol aus und behalten uns vor, Teilnehmenden, die alkoholbedingt negativ auffallen, eine Spielpause zu verordnen.
      6. Wir nehmen die körperliche und geistige (Un-)Versehrtheit unsere Teilnehmenden ernst. Deshalb fragen wir euch vorab nach gesundheitlichen Einschränkungen, Triggern, Allergien und Unverträglichkeiten, um das Spiel so sicher wie möglich für alle zu gestalten. Für das Spiel selbst gilt: nehmt Rücksicht auf gesundheitliche Einschränkungen eurer Mitspieler*innen und fragt im Zweifel lieber nach, bevor ihr potenziell gefährliche Spielaktionen macht.
      7. Wir haben Safewords. Und wir freuen uns, wenn die auch benutzt werden. Safewords sollen helfen, besonders emotionale, physisch oder psychisch intensive Szenen sicherer zu gestalten, indem sie eine gleichberechtigte Steuerung des Spielgeschehens erlauben. Außerdem sind wir immer dafür, dass sich Teilnehmende lieber fünf Minuten aus dem Spiel ausklinken und miteinander reden, bevor etwas schief geht.
      8. Wir stehen euch als Ansprechpersonen jederzeit zur Verfügung. Wir glauben euch. Wir wollen euch helfen. Bitte versucht, bei Problemen mit uns zu reden oder benutzt unsere Feedbackbögen, damit wir unser Projekt für alle weiter verbessern können.

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